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Warum sind die Bienen so bedroht?

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Warum sind die Bienen so bedroht?

Kannst du dir vorstellen, was alles passieren würde, wenn die Bienen aussterben würden? Diese kleinen Lebewesen haben nicht nur einen riesigen Einfluss auf andere Arten, sondern auch auf uns und unser Leben. Von den Bienen hängt etwa ein Drittel unserer Lebensmittel und die kommerzielle Landwirtschaft ab. Mit Hilfe ihrer Blütenbestäubung sind Obst, Gemüse, Nüsse und einiges mehr für uns selbstverständliche Nahrungsmittel. Bienen bestäuben ca. 80% aller einheimischen Wild- und Nutzpflanzen und sichern somit das Fortbestehen der Artenvielfalt.

Mitte der 2000er Jahre begann allerdings das große Bienensterben. Nun ist von den über 500 Wildbienenarten in Deutschland die Hälfte vom Aussterben bedroht. Das hat mehrere Gründe.

Einer davon ist zum Beispiel die Mangelernährung der Bienen, die durch verstärkte Monokulturen und flächendeckenden Ackerbau entsteht. Auf den Feldern finden die Bienen entweder nur sehr einseitige Nahrung oder zu wenig Nahrung. Es gibt nicht mehr genug Wildblumenwiesen, auf denen die Bienen vielseitige Nahrung finden können.

Ein weiterer Grund sind die Insektizide und Pestizide, die zum Schutz gegen Schädlinge auf den Pflanzen verteilt werden. Diese können tödlich für die Bienen sein. Sie stören ihre Orientierung und schwächen ihr Immunsystem.

Bienen sterben heutzutage immer häufiger daran, dass sie keine Nistplätze in der Natur mehr finden und außerdem stärker von Parasiten und Krankheitserregern angegriffen werden.

Dem Klimawandel fallen auch viele Bienen zum Opfer. Durch mildere Winter fliegen sie länger aus und verbrauchen mehr Energie, sodass sie nicht so lange leben und weniger Nachkommen zeugen können. Der Klimawandel verstärkt auch die Dürreperioden, in denen weniger Pflanzen blühen und die Bienen weniger Futter haben.

Besonders alarmierend für uns ist aber, dass das Fehlen der Bienen die Ernte stärker mindert als ausbleibende Düngung oder zu wenig Wasser.

Wenn das Bienensterben also weiter andauert oder sich sogar verstärkt, dann könnten bald viele unserer liebsten Nahrungsmittel wegfallen. Durch die fehlende Bestäubung wird es auch zu einer geringeren Artenvielfalt kommen. Weniger Bienen bedeutet, dass weniger Pflanzen bestäubt werden können und somit aussterben. Tiere die von diesen Pflanzen als Nahrungsquelle abhängig sind, bekommen dies hart zu spüren. Dieser kleine Bestäuber besetzt also eine fundamentale Rolle in unserem Ökosystem, und ohne ihn wird unsere Welt sehr anders und leerer aussehen.

Falls du nun selbst Lust hast etwas gegen das Bienensterben zu tun, dann kommen hier ein paar Tipps. Du kannst z.B. die Blütenvielfalt unterstützen, indem du im Garten eine Wildblumenwiese oder Kräutern auf dem Balkon anpflanzt. Du kannst auch Wildbienennistplätze durch Totholz-Haufen, offenen Bodenflächen und Trockenmauern schaffen. Wichtig auch ist, wo es geht auf Pestizide zu verzichten. Das bedeutet lieber zu Bio-Produkten beim Einkaufen greifen und stark belastete Produkte entschieden meiden.

Mit unseren Produkten von 4peoplewhocare kannst du die Bienen auch unterstützen. Pro Produkt werden mehrere Quadratmeter Blühwiese gepflanzt. Das Bienenwachs der Bienen verwenden wir wiederum in vielen unserer Produkte. Dadurch schaffen wir einen natürlichen Kreislauf.

Transparenzbericht Quartal 3 für 2021

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